Was Sie beim Färben von roten Haaren beachten sollten

Naturrote Haare sind eine Seltenheit. Sie kommen nur bei 1-2 % der Bevölkerung in verschiedensten Facetten vor. Viele werden um ihr helles Rotblond, Mahagonirot oder leuchtendes Orangebraun häufig beneidet. Viele wünschen sich intensive rote Haare und versuchen, diese entweder beim Friseur oder zu Hause zu färben. Dies ist allerdings nicht immer ganz einfach, da das Ergebnis hier besonders stark von der Ausgangshaarfarbe abhängt. Sehr dunkles Haar muss oftmals aufgehellt werden, bevor eine Rotfärbung mit intensiven Reflexen sichtbar wird. Deshalb erklären wir hier, was genau Sie beachten sollten, um den richtigen Rotton zu erzielen.

Welcher ist der richtige Rotton?

Bevor es um die richtigen Färbemethoden geht, sollten Sie wissen, wie das Endergebnis aussehen soll und welchen Rotton Sie sich wünschen. Außerdem sollten Sie sich überlegen, wie flexibel Sie sind: Ist es für Sie in Ordnung, wenn die Nuance vom Wunschton abweicht? Für ein präziseres Ergebnis ist es meist notwendig, die Haare zuvor aufzuhellen, damit das Haar alle Farbpigmente aufnimmt. Zudem braucht es in diesen Fällen eine oxidative Färbung oder Blondierung. Mit Naturtönungen wie Henna werden die Haare zwar rot, doch die Intensität ist selten genau abzusehen und weitere Farbbehandlungen, auch Monate und Jahre danach, können schwierig werden.

Die erste grundlegende Entscheidung ist die zwischen einem natürlichen Rotton oder einem sehr auffälligen Rotton. Der natürliche Rotton geht eher in Richtung Kupfer, während die leuchtenden Variationen von Knallrot bis Kirsch-, Rosé- oder Violetttönen reichen. Solche intensiven Farben passen prinzipiell zu vielen Hauttyp. Allerdings sind die kupfrigen Nuancen mit mehr Rot-Orangenen Pigmenten eher für hellhäutige Frauen und Männer geeignet. Zu einem mediterranen Typ mit goldbrauner Haut hingegen sehen Kirschtöne besonders gut aus.

Fällt die Wahl auf eine natürliche Nuance, dann ist Kupfer der Ton, welcher dem Naturrot am nächsten kommt. Da natürliches Kupfer in verschiedenen Varianten vorkommt, können Sie prinzipiell hellbraunes Haar genauso färben wie auf hellblondes Haar, wie zum Beispiel das Kupfergoldblond von Préférence. Vorsicht ist bei künstlich aufgehelltem Haar geboten, da bei der falschen Handhabung die Färbung schnell einen zu knalligen Orangestich bekommt. Um solch ein Resultat zu vermeiden, gilt es, die Anleitung auf der Farbpackung punktgenau einzuhalten. Die Einwirkzeit sollte deshalb in keinem Fall über- oder unterschritten werden, um eine hellere oder dunklere Nuance zu erhalten. Ebenso wichtig ist, dass bereits vorgefärbte oder getönte Haare nicht einfach überfärbt werden sollten. Das gilt besonders für Haare, die mit Henna getönt wurden.

Die perfekte Rotnuance mit dem Virtual Try-On finden

Sie wollen den Schritt zu einer roten Coloration wagen? Dann können Sie die Rotfarbe zuerst mit dem Virtual Try-On-Tool von L’Oréal Paris testen. Dazu klicken Sie einfach auf den „Virtuell testen“-Button neben der Farbe, die Sie gewählt haben. Laden Sie dann ein aktuelles Foto von sich hoch oder schalten die Live Kamera ein. Nun können Sie sich das Farbergebnis anschauen und selbst entscheiden, ob es Ihnen gefällt. Die Rotnuance ist ausgewählt, aber das passende Make-up fehlt? Mit dem virtuellen Try-On-Tool können Sie nicht nur Lidschatten oder Lippenstift testen. Es ist sogar möglich, komplette Make-up-Looks virtuell an sich auszuprobieren.

Haare rot färben oder tönen?

Eine Tönung ist für diejenigen die ideale Lösung, die sich unsicher sind, wie gut Ihnen die Rotfärbung steht. Zudem ist eine Rottönung meist weniger intensiv als eine Färbung. Das macht sie zu einer optimalen Grundlage, wenn Sie Ihren Grundfarbton behalten möchten. Mit einem hellen Braun und einer Rottönung bekommen Sie zum Beispiel ein sehr authentisches Ergebnis.

Casting Crème Gloss bietet dafür eine große Bandbreite an Nuancen an: Kupfergoldblond für helles Haar sowie Dunkle Kirsche und Chocolate Cherry für braune bis dunkelbraune Ausgangsfarben. Mit Casting Creme Gloss ist es einfach, das richtige Farbergebnis zu erzielen. Dazu müssen Sie nur die Tönungscreme (bei längerem Haar sollten Sie mit zwei Packungen arbeiten) mit dem Aufheller mischen, dies dann gleichmäßig im Haar verteilen und für 20 Minuten einwirken lassen. Anschließend waschen Sie das Haar gründlich aus.

Für eine intensivere und langanhaltendere Farbe empfiehlt sich L’Oréal Préférence oder die neuen Colovista Perment Gels Die hohe Deckkraft eignet sich, um entweder graues Haar oder vorab coloriertes Haar zu färben. Haben Sie bereits gefärbtes Haar in einem ähnlichen, nicht kontrastierenden Ton, können Sie mit Préférence oder Colovista zu einer anderen Farbe wechseln. Dabei haben Sie die Wahl zwischen Kupferblond oder knalligem Rot.

Pflegetipps für rot gefärbte Haare

Das Wichtigste direkt nach dem Färben ist, die Haare die ersten 24-48 Stunden gar nicht zu waschen, damit sich die Pigmente im Haar einlagern und festigen können. Danach sollten Sie unbedingt regelmäßig eine Produktreihe nutzen, die sich für coloriertes Haar eignet. Shampoos und Masken, beispielsweise von Elvital Color Glanz enthalten keine Sulfate oder Silikone. Diese sorgen für ein schnelles Verblassen der Farbe und können gerade bei rotem Haar in einem Orangestich resultieren. Zusätzlich finden sich in den L’Oréal Colorationspackungen der Farbglanz-Balsam, der am besten wöchentlich über 3 bis 8 Wochen aufgetragen wird. Damit bleibt Farbfrische auch nach längerer Zeit erhalten.

Falls etwas beim Färben schief gegangen ist und Sie doch einen Gelb- oder Orangestich in den Haaren haben, können Sie zu einem Silbershampoo, z.B. Elvital Purple greifen. Dieses entzieht dem Haar die überschüssigen roten Pigmente und wirkt mit kühlen Farbpigmenten ausgleichend.

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